Der Deutsche Musikrat kürt gemeinsam mit den Landesmusikräten Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saar, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen seit 2008 jährlich ein Instrument des Jahres.
Ziel des Projektes „Instrument des Jahres“ laut Wikipedia:
“… ein breites Interesse für ein Instrument und seine Bedeutung wecken wollen. Dabei stehen insbesondere Instrumente im Mittelpunkt, die mehr Beachtung verdienen oder bei denen es sich schwierig gestaltet, musikalischen Nachwuchs zu finden.”
In 2021 nimmt die Orgel diesen Platz ein und ist damit das erste Tasteninstrument, das zum Instrument des Jahres erklärt wird.
Aus der Projektinfo "Instrument des Jahres 2021":
Als abendländisches Hauptinstrument der Liturgie ist die Orgel aus dem kirchlichen Raum nicht mehr wegzudenken, findet aber auch außerhalb der Kirchen großen Anklang. Die prächtigen Instrumente sind Meisterwerke des Instrumentenbaus, der Feinmechanik und verfügen über ein Klangspektrum das seinesgleichen sucht.
Nicht ohne Grund wird die Orgel als „Königin der Instrumente“ bezeichnet.
2008: die Klarinette
2009: die Trompete
2010: der Kontrabass
2011: die Posaune
2012: das Fagott
2013: die Gitarre
2014: die Bratsche
2015: das Horn
2016: die Harfe
2017: die Oboe
2018: das Violoncello
2019: das Saxophon
2020: die Violine
Nach der Orgel in 2021 wurden folgende Instrumente zu einem "Instrument des Jahres" gekürt:
2022: das Drumset. Das Drumset und die Orgel sind übrigens die einzigen mitteleuropäischen Instrumente, die mit Händen und Füßen gespielt werden.
2023: die Mandoline
2024: die Tuba
2025: die menschliche Stimme
2026: das Akkordeon
